Die Verordnung zum Raumplanungs- und Baugesetz (RBV) bestimmt, welche Bauten und Anlagen im Siedlungsgebiet dem kleinen Baubewilligungsverfahren (Kleinbaugesuch) der Gemeinde unterstehen.
- Freistehende Kleinbauten ohne Feuerungsanlagen innerhalb der ausgeschiedenen Bauzonen, sofern die Kleinbaute nicht mehr als 12.00 m2 Grundfläche und eine Höhe von nicht mehr als 2.50 m ab gewachsenem Terrain aufweist.
- Fahrnisbauten mit vorübergehender Zweckbestimmung
- Einfriedigungen zwischen Nachbarparzellen sowie an Verkehrsflächen mit Zustimmung des Strasseneigentümers.
- Antennenanlagen für Funk- und Fernsehempfang
- Unterhaltsarbeiten und Renovationen an geschützten Gebäuden nach Anhörung der Denkmalpflege.
- Unterhaltsarbeiten und Renovationen an Bauten und Anlagen in der Kernzone, innerhalb eines Quartierplans oder einer Überbauung nach einheitlichem Plan.
- Umfangreiche Bauplatzinstallationen mit Kantinen und Schlafbaracken.
Kleinbaugesuche sind mit dem Gesuchsformular "Baubegehren für Kleinbauten und Fahrnisbauten" der Gemeinde einzureichen. Die Gemeinde erteilt die Kleinbaubewilligung.